Gegner des Betreuungsgeldes argumentieren u.a., dass es für die Nicht-Inanspruchnahme einer Leistung des Staates kein Geld geben dürfe, also auch nicht für die Nicht-Inanspruchnahme eines Krippenplatzes. Übertragen auf das oft zitierte Opern-Beispiel hieße das: der Opernbesuch darf subventioniert werden, der Theaterbesuch aber nicht.
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Die anhaltende Diskussion um die Einführung eines Betreuungsgeldes reduziert das Thema auf finanzielle Aspekte. Das ist auf der einen Seite verständlich, da durch die Subventionierung der institutionellen Betreuung durch den Staat mit ca. 1500 € pro Platz und Monat eine einseitige finanzielle Bevorzugung entstanden ist.
Auf der anderen Seite wird ausgeklammert, daß es keine wissenschaftlich seriöse Untersuchung gibt, die einen positiven Effekt dieser Betreuungsform für Kinder unter drei Jahren nachweist.

Das Gegenteil ist der Fall: Die Gefahren der frühen Betreuung für Kinder unter drei Jahren in Einrichtungen sind immens.

die Presseerklärung des Familiennetzwerks im Wortlaut

Offene Mail an das Familienministerium:

Liebe Leute,

ich bin 18 Monate alt und muss seit 6 Monaten ganztags in eine Krippe. Dass ich nicht dort hingehen will, habe ich anfangs ganz oft mit Weinen gesagt, aber niemand hörte auf mich. Jetzt weine ich nicht mehr. Wie lange würdet Ihr um Hilfe rufen, wenn niemand kommt?
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Die KED schreibt an Kultusminister Spaenle
Elternwille ist nicht verhandelbar

München – In einem Brief an Bayerns Kultusminister Spaenle betont die Vorsitzende der KED in Bayern, Gisela Häfele, das Grundrecht der Eltern auf die freie Wahl der für ihr Kind geeigneten Schule. Anlass für dieses Schreiben sind nicht abreißende Vorwürfe gegen die Eltern, sie wären in dieser Frage nicht kompetent. Lehrer hingegen würden ihr Kind am besten kennen.

Dagegen führt Häfele an: „Der Elternwille ist nicht verhandelbar.“ Ein Blick in das Grundgesetz und in die Bayerische Verfassung zeige, dass der Erziehungsauftrag der Eltern hoheitliche Züge trage.
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Immer mehr Eltern werden die Kinder entzogen
Kaum ein anderes Land in Europa hat wegen kritischer Entscheidungen von Jugendämtern und Familiengerichten so viele Klagen anhängig am Europäischen Gerichtshof in Den Haag, wie Deutschland. Dort muss man sich nun auf EU-Ebene mit der Willkür der deutschen Ämter beschäftigen. Klar ist aber auch: Den Jugendämtern wird durch neue Gesetze immer mehr Macht erteilt, nicht nur in Deutschland. Dies führt immer häufiger zu Problemen – in der Regel zulasten der Kinder. Das Grundproblem besteht darin, dass es keinerlei Kontrollinstanz gibt.

Ein Beitrag von Birgit Kelle in “Kopp Online

Unter dem Titel Perspektiven veröffentlicht die Sächsische Zeitung kontroverse Essays, Analysen und Interviews zu aktuellen Themen. Texte, die aus der ganz persönlichen Sicht der Autoren und Gesprächspartner Denkanstöße geben, zur Diskussion anregen sollen.
Heute: Steffen Flath, Vorsitzender der CDU- Fraktion des Sächsischen Landtages, über den Streit um die „Herdprämie“.

ein Beitrag von Steffen Flath in der “Sächsische Zeitung

Das Bundesverfassungsgericht widerspricht sich selbst: Drei Richter wenden sich gegen etliche Urteile der letzten Jahre. Sie stufen das Recht der Familien auf besonderen Schutz herab und bewerten die politischen Gestaltungsrechte der Regierung höher. Grund- und Bürgerrechte sind jetzt Spielball der Politik.
ein Interview mit dem Sozialexperten Dr. Resch auf “Radio Rheinwelle

Länger arbeiten, immer flexibel bleiben, einsam mit Computern kommunizieren – unsere Kinder werden den Preis für wirtschaftlichen und technischen Fortschritt zahlen, glaubt Psychologe Daniel Goleman. Denn ihre soziale und emotionale Kompetenz droht auf drastische Weise zu verkümmern.
Bereits in 2008 hat die Internetzeitschrift “Edge” Beiträge der renommiertesten Wissenschaftler der Welt in einer legendären Serie zusammengestellt. Unter anderem wurde die Frage gestellt: Was halten Sie für wahr, ohne es beweisen zu können?

SPIEGEL ONLINE

Sollten sich die Ergebnisse der bislang umfangreichsten US-Krippenstudie NICHD auch für Deutschland bewahrheiten – hierzulande existiert bislang keine einzige unabhängige Krippen-Langzeitstudie –, dann wäre zu hinterfragen, wie Krippen sich mit dem Sozialgesetzbuch vereinbaren: Dort wird den Tageseinrichtungen die Erwartung zugeschrieben, dass sie “die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit fördern”. Von Angeben, Prahlen, Kämpfen steht da nichts.

ein Beitrag von Birgitta von Lehm in “Welt online

In einer als “Leserbrief” bezeichneten Replik widerspricht der bayrische Landtagsabgeordnete in der “Süddeutschen” der als Exptertin im Familienausschuss des Deutschen Bundestages geladenen Universitätsprofessorin Dr. Sacksofsky und stellt klar: “Ein Modell, das auf der einen Seite die Schaffung und Förderung von Betreuungseinrichtung und auf der anderen Seite ein Betreuungsgeld für die, die selbst betreuen, vorsieht, liegt unter dem GG klar in der Praerogative des Gesetzgebers und entspricht im übrigen der Achtung des Erziehungsrechtes aus Art. 6 Abs. 2 GG besser als die isolierte Förderung von Fremdbetreuung.” Den Rest des Beitrags lesen »